Feierstunde zum 25jährigen Bestehen des Arbeitskreises Dorferneuerung und Dorfgeschichte Langenholdinghausen mit vielen inhaltlichen Aussagen
Seit nunmehr 25 Jahren ist der Arbeitskreis Dorferneuerung und Dorfgeschichte in und für Langenholdinghausen tätig. Auf das bisher Erreichte zurück zu blicken, den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung zu danken, gleichzeitig aber das Dorf in den Focus des Betrachters zu rücken – diese Anliegen standen im Mittelpunkt der Feierstunde, die der Arbeitskreis in Anbetracht des Jubiläums in der örtlichen Turnhalle am „Fußfeld“ ausrichtete.

Nach den Grußworten des stellvertretenden Siegener Bürgermeisters Jens Kamieth und der Übermittlung der Glückwünsche der örtlichen Vereine waren die Gäste eingeladen zu einer „Bildreise durch ihr schönes Dorf“. Eindrucksvolle Aufnahmen dörflicher Ensembles, einzelner Anwesen aus ungewohnter Perspektive, Momentaufnahmen aus Gärten oder der das Dorf umgebenden Landschaft zeigten auf, was Langenholdinghausen im Jahresverlauf an Impressionen zu bieten hat. Stimmungsvoll untermalt wurde die Bildfolge von Musikbeiträgen des Komponisten und Pianisten Sergio Del Rio, der auch dem weiteren Verlauf der Veranstaltung mit seiner Musik ein besonderes Flair verlieh. Danach lenkte Kurt Pfennig, der mit Charme und Witz durch das Programm führte, die Aufmerksamkeit des Publikums auf den Arbeitskreis selbst, auf dessen Geschichte, seine besondere Organisationsstruktur und seine Ziele. All das kam in einem von Annemarie Gieseler geführten „Live-Interview“ mit Mitgliedern des Arbeitskreises zur Sprache – kurzweilig und dennoch informativ: Sechzehn Familien arbeiten demnach in der Gruppe gleichberechtigt zusammen, alle Entscheidungen über die Vorhaben werden gemeinsam getroffen. 

Feierstunde zum 25jährigen Bestehen des Arbeitskreises Dorferneuerung und Dorfgeschichte Langenholdinghausen

mit vielen inhaltlichen Aussagen

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Zu den Zielen des Arbeitskreises zählt der Erhalt und die behutsame Fortentwicklung des Ortsbildes ebenso wie die Bewahrung des kulturellen Erbes des Dorfes oder der Naturschutz. In einem sich anschließenden Vortrag mit dem Titel „Bauen im Kontext“ verwies der Siegener Stadtbaurat Michael Stojan auf die Notwendigkeit einer Kontinuität in der regionalen Baugestaltung. Bauwerken, die in ein bestehendes Ort- oder Stadtbild eingefügt werden, dürfe man das „Neue“ durchaus ansehen. Aber zwischen dem Neuen und dem Bestehenden müsse es Bezüge geben, sei es in der Linienführung, in den Abmaßen oder der Farbgebung. Gefordert sei die Rücksichtnahme des Neuen auf das Bestehende. Für die Architektur müsse die Schaffung menschengerechter Lebensräume im Vordergrund stehen und nicht etwa der Wunsch des Architekten nach eigener Selbstverwirklichung als Künstler. Seine Ausführungen zur notwendigen Harmonie und ebenso zu erschreckenden Brüchen im Bild unserer Städte wusste Herr Stojan mit eindrucksvollen Bildfolgen zu belegen. Nach einem zwischenzeitlichen Imbiss für die Gäste wurde das Mikrofon an Kreisheimatpfleger Dieter Tröps übergeben. Auch Dieter Tröps fand für den vitalen Arbeitskreis Dorferneuerung Worte der Anerkennung. Als Vertreter des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein überreichte er den Mitgliedern der Gruppe für ihre erfolgreiche Tätigkeit in der Heimatpflege die Walter-Oerter-Medaille. Am Ende des offiziellen Teils der Feierstunde standen Ausführungen von Ernst-Otto Ohrndorf, der den Arbeitskreis leitet. Er erinnerte daran, was die Dorfgemeinschaft als Ganzes in den vergangenen Jahrzehnten geleistet und geschaffen habe, bei der Erhaltung von Bauwerken, aber auch bei der Organisation gemeinschaftlicher Veranstaltungen wie der unvergessenen 725Jahrfeier des Dorfes vor 14 Jahren. Er warf aber auch die Frage auf, wie es um die Zukunft des Dorfes bestellt sei. Der demografische Wandel hinterlasse schon jetzt seine Spuren. Das unerschöpfliche Unterhaltungs- und Ablenkungspotential der Medien, die räumliche Mobilität, die es erlaube, vielfältige Angebote auch außerhalb räumlicher Grenzen wahrzunehmen und der zunehmende Individualismus – all das stelle zum dörflichen Gemeinschaftsleben eine starke Konkurrenz dar. Ohrndorf rief dazu auf, trotz widriger Umstände den Blick immer wieder aufs Neue auch auf die unmittelbare Umgebung, auf sein Dorf und die hier lebenden Menschen zu richten. Denn es lohne sich. Hier gebe es unendlich viel zu entdecken, hier fänden sich Nähe und Fixpunkte in einer als immer unruhiger empfundenen Zeit, hier könne der Einzelne mitwirken und gestalten – für sich selbst und für andere. Dem Ziel, das Bewusstsein für den Wert einer lebendigen Dorfgemeinschaft und ein intaktes Ortsbild zu fördern, wurde die Feierstunde des Arbeitskreises Dorferneuerung bestens gerecht.

Anschrift

Arbeitskreis Dorferneuerung und Dorfgeschichte Langenholdinghausen
Holdinghauser Str. 55a
57078 Siegen

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