Ausstellung und Vorführungen erinnerten an die „Heuernte in früherer Zeit“
Dem wechselhaften Wetter zum Trotz verzeichnete das traditionelle Backesfest am „Zinnwald“ wieder eine hohe Besucherzahl. Und der guten Stimmung bei Jung und Alt konnte auch der eine oder andere Regenschauer nichts anhaben.
Neben den verschiedenen kulinarischen Genüssen aus dem Backofen oder vom Grill bot sich den Gästen auch diesmal ein interessantes Rahmenprogramm. Unter dem Titel „Die Heuernte in Hollekusse in früherer Zeit“ waren rund um den Backes zahlreiche Gerätschaften ausgestellt – von der einfachen Sense über die Mähmaschine aus den 1920er Jahren bis hin zum pferdegezogenen Heurechen oder dem Leiterwagen. In der Wiese am Bach waren fleißige Hände dabei das Heu zu wenden oder auf Schwaden zu rechen – natürlich von Hand, mit dem hölzernen Rechen und in traditioneller Kleidung. Beim Grasschnitt mit der Sense durften auch die Gäste ihre Fähigkeiten ausgiebig unter Beweis stellen. Im Mittelpunkt der Beschäftigungen für die Kinder stand ebenfalls das Heu: Unter fachkundiger Anleitung entstanden aus dem angenehm duftenden Material mit Geschick und Phantasie allerlei Figuren. Aus Anlass seines 25jährigen Bestehens erinnerte der Arbeitskreis Dorferneuerung und Dorfgeschichte mit einer Präsentation in Wort und Bild an seine bisherige Arbeit in und für Langenholdinghausen. Im Ortsbild hat diese Arbeit viele Spuren hinterlassen, z. B. in Form des Backhauses, des neuen Glockenturms, dem Erhalt ortsbildprägender Gebäude oder der Grüngestaltung.
























